Dr. C.F.S. Hahnemann Rose
Dr. C.F.S. Hahnemann Rose

Liebe vergeht nicht, sie ist das Lebenselixier der gesamten Schöpfung.

 

Dr. Mohinder Singh Jus

Hausmittel

Durchfall & Erbrechen

Manchmal tritt ein Durchfall auch während einer Konstitutionsbehandlung auf, dies ist als eine gute Reaktion zu werten. Ausscheidungsreaktionen bei einer homöopathischen Behandlung sind eine wichtige Heilreaktion.

 

  • Viel trinken, leichte Kost, keine Milchprodukte
  • Pfefferminztee, Kamillentee, Schwarztee
  • Cocossaft von Dr. Martins (Reformhaus)
  • Isotonisches Getränk
  • 1:1 mit Wasser verdünnter Orangensaft
  • Gemisch aus je 1/3 Coca-Cola, Schwarztee und Mineralwasser (ohne Kohlensäure)
  • Salzstängeli
  • Aufbaukost: Zwieback, Reis, Geschwellti, geriebener Apfel, gekochte Rüebli, fettfreie Gemüsebouillon, Fencheltee mit Traubenzucker oder Honig

Erkältungen

Fieber

Fieber ist eine gesunde Reaktion des Körpers, um Viren und Bakterien herauszuschaffen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit fiebersenkende Medikamente, wie Fieberzäpfchen, Grippemittel und Schmerzmittel. Diese unterdrücken das Fieber und können den Heilungsverlauf stoppen.

 

  • Trinken Sie 2-3 Liter Wasser, div. Tees (Lindenblüten-, Holunderblüten- oder Hagebuttentee), verdünnte Fruchtsäfte, salzarme Bouillon
  • Bettruhe
  • Essigwickel / Essigsocken (nur bei warmen Füssen!)
  • Arnikasocken mit Arnikatinktur
  • Beachten Sie auch unsere Tipps unter "Allgemeine Informationen"
  • Lesen Sie hier weiter (Similia Nr. 90)

Fieberblatter

  • Zur Wundheilung können Sie aufgesprungene Lippen 1-2 x täglich mit Johanniskrautöl von Dr. A. Vogel betupfen
  • Melissensalbe

Grippe

Siehe Tipps unter "Allgemeine Informationen"

Siehe Tipps unter "Erkältungen"

Siehe Tipps unter "Fieber"

Halsschmerzen

  • Viel trinken (z.B. Salbei- oder Thymiantee mit Honig)
  • Holunderbeerensaft vom Reformhaus als Punch oder Sirup trinken
  • Raumluft feucht halten
  • Halstuch tragen (Wolle oder Seide)
  • Lutschtabletten (ohne Menthol) z. B. Emser Pastillen oder Salviset
  • Salbeitee mit Honig und Zitrone abschmecken, trinken und/oder gurgeln
  • Gurgeln mit Meersalzwasser (1/2 TL Salz & 1 Glas warmes Wasser), Malven-, Salbei oder Thymiantee
  • Inhalieren mit Meersalzwasser (1-2 EL Salz auf 1 Liter heisses Wasser)
  • Kartoffelwickel, falls Wärme besser
  • Quarkwickel , falls Kälte besser
  • Zwiebelwickel, falls Wärme besser
  • Honigmilch (2dl Milch erwärmen und mit Honig süssen, dann ins Bett) - max. 2dl/Tag

Harnwegsinfekte / Blasenentzündung

  • Kartoffelwickel
  • Unterleib und Füsse warm halten
  • Viel trinken (warme Getränke)
  • Nieren-Blasentee
  • Preiselbeersaft
  • Kaffee und Schwarztee meiden
  • Keine Zitrusfrüchte

Hautprobleme

Hautausschläge im Rahmen einer homöopathischen Behandlung dürfen nicht unterdrückt werden. Wenden Sie auf keinen Fall Produkte an, die Zink enthalten. Bei Trockenheit der Haut, kann es hilfreich sein, die Haut vor und nach dem Waschen mit Öl einzureiben.

 

Heuschnupfen / Allergische Rhinitis

Allgemeines:

Bei Heuschnupfen handelt es sich um eine allergische Reaktion gegenüber bestimmten Pollen. Wie bei allen Allergien liegt dieser Reaktion eine Überempfindlichkeit zugrunde. Für diese Überempfindlichkeit und Überreaktion kann in den meisten Fällen nicht einzig der Pollenflug verantwortlich gemacht werden. Viele Heuschnupfenallergiker bemerken, dass die Allergie je nach seelischer Verfassung schlimmer oder besser wird. Stress, Kummer, Ärger, Verluste, geschluckte Emotionen usw. haben einen starken Einfluss auf die Stärke des Heuschnupfens und sind häufig auch ein Auslöser für den Beginn der Allergie. Aus homöopathischer Sicht ist es wichtig, die Heuschnupfensymptome nicht einfach mit Antiallergika zu unterdrücken, denn die tränenden Augen, der Fliessschnupfen, das Niesen, das Jucken können eine Erleichterung für das seelische Befinden des betroffenen Menschen darstellen. Es fliesst. Manche sprechen auch von „ungeweinten“ Tränen, die sich ihren Weg nach draussen suchen. Bei der homöopathischen Behandlung müssen wir zwischen der akuten und der chronischen Erkrankung unterscheiden. Manchmal kann es nötig sein, dass wir die Allergie akut behandeln um die heftigen Symptome zu lindern. Eine Akutbehandlung hilft innert Minuten oder Stunden, verhindert jedoch nicht das zukünftige Auftreten des Heuschnupfens. Danach sollte eine homöopathische Konstitutionsbehandlung gemacht werden (spätestens im Herbst oder Winter). Dabei behandeln wir die Überempfindlichkeit. Diese kann mit der korrekten Gabe eines homöopathischen Mittels reduziert werden. Die Heuschnupfenbeschwerden sollten also von Jahr zu Jahr abnehmen, hingegen sollte der Allgemeinzustand besser werden (z.B. mehr Energie und Lebensfreude).

 

„Nicht der Patient ist krank, weil er eine Allergie hat. Der Patient hat eine Allergie, weil er krank ist. „

 

Tipps:

  •  Haare täglich waschen (abends)
  •  Fenster ab 4.00 Uhr morgens schliessen (Pollenflug beginnt)
  •  Bettwäsche häufig waschen
  •  Allgemein ausreichend trinken 
  •  Falls die Augen betroffen sind: - Gesicht mit lauwarmem Wasser häufig waschen & Augenkompressen mit Schwarz- oder Augentrosttee (Euphrasia) 
  • Nase mehrmals täglich mit einem Nasenspray auf Meersalz-Basis (z.B. Emser) befeuchten
  • Malventeeblätter-Tee sowie Spitzwegerich-Tee wirken lindernd und abschwellend auf die Schleimhaut der Atemwege
  • Allergien stehen teilweise in Zusammenhang mit dem Verdauungssystem, daher können Leber-Gallen-Tropfen (Strath) unterstützend wirken
  • Holunderblütentee – heiss getrunken – wirkt äusserst lindernd
  • Bei Heuasthma wirkt das Inhalieren mit Thymiantee oder Meersalz lindernd, ebenso das Trinken von Thymiantee oder von Spitzwegerich-Tee 
  • Unterstützend kann auch die Einnahme von Vitamin-D-Tropfen (Burgerstein) sein
  • Magnesiumreiche Ernährung (Pumpernickel, Blattsalat, Cocossaft von Dr. Martins, etc.)

 

Zu vermeiden:

  •  Similisan® Heuschnupfen-Kügeli
  •  Similisan® Augentropfen gegen Heuschnupfen
  •  Antiallergika Zyrtec®
  •  Euphrasia Augentropfen von Omida/Weleda (ausser
     Ihr Homöopath erlaubt es)
  •  Milchprodukte und Bananen, da sie die Schleimbildung
     fördern

Husten

Meiden Sie Milchprodukte, Zitrusfrüchte und Zucker. Diese Lebensmittel wirken kühlend bzw. schleimbildend. Wenn viel Schleim in den Bronchien ist, sollten würzige Gemüsesuppen und generell warme Speisen gegessen werden. Besonders geeignet ist auch Vitamin C-reiches Wintergemüse wie z.B. Rosenkohl oder Grünkohl. Ebenfalls sehr gute Vitamin-C-Lieferanten sind Sanddornmark und Hagebuttenextrakt. Trinken Sie viel, damit sich der Schleim verflüssigen kann.

 

Es kann unter drei verschiedenen Hustenarten unterschieden werden:

 

Trockener Reizhusten:

 

Unproduktiver Husten mit zähem Schleim:

Produktiver Husten mit viel Schleim:

 

 

Allgemeine lindernde Tipps bei Husten:

 

Innere Anwenung:

 

  • Spitzwegerichtee
  • Holunderblütentee & Lindenblütentee (wirkt schweisstreibend & wärmend)
  • Ingwertee mit Honig und Zitronensaft (regt den Stoffwechsel an, wärmt den Körper und hilft, die Bakterien und Viren auszuscheiden) Nicht bei Fieber!
  • Holunderbeerensaft (reich an Vitaminen A, B und C)
  • Teemischung: Salbeiblätter, Lindenblüten- und Spitzwegerichblätter zu gleichen Teilen aufgiessen und heiss trinken
  • Scharfer Rettichsirup
  • Zwiebel-Sirup
  • Santasapina Bonbons mit Tannenspitzensaft (Dr. Vogel)

 

Inhalationen:

 

Äussere Anwenung:

  • Kartoffelwickel warm 2-3 Stunden oder ganze Nacht 
  • Rohwolle auf Brust legen
  • Thymiansalbe von Phytopharma auf Brust und Rücken einreiben
  • Bienenwachsplatte mit Plantago von Weleda
  • Warmes Fussbad mit P. Jentschura Badesalz
  • Kompressen mit warmem Thymianöl auf Fusssohle
  • Zwiebe aufschneiden und neben das Bett stellen

 

Bitte achten Sie darauf, dass Sie kein Produkt mit homöopathischen Substanzen wählen!!!

 

 

 

Insektenstiche

  • Stachel sofort entfernen
  • Einstichstelle ev. desinfizieren (v.a. Wespenstiche)
  • Zitronensaft auf den Stich geben
  • Zwiebel auf Stelle drücken
  • Salzbrei stillt Schmerz und lindert Schwellung
  • Nasse Kernseife hilft bei Juckreiz 
  • Mit Essigwasser betupfen
  • Aloe vera-Gel
  • Mit Eis kühlen
  • Speisequark oder Heilerde (mit Wasser zu einer streichfähigen Paste verrührt) kühlen herrlich, nehmen den Juckreiz
  • Ringelblumensalbe (Calendula-Salbe) bei entzündeten Stichen
  • Achtung: Bei allergischen Reaktionen oder Stichen im Mund- und Rachenbereich

 

Kopfschmerzen

  • Viel trinken
  • Kalter Umschlag mit Wasser
  • Quarkumschlag
  • Leinsamenwickel, falls Wärme besser ist
  • Warmes Fussbad
  • Schmerzmittel sind bei starken Beschwerden erlaubt (z.B. Wetterumschlag, Bise). Treten die Schmerzen aber im Zusammenhang mit Grippe/Fieber auf, sollten Sie auf Schmerzmittel verzichten, weil diese auch das Fieber senken (unterdrücken)

Ohrenschmerzen

  • Ohren vor Zugluft schützen (Stirnband oder Mütze)
  • Warm halten (Rohwolle, Watte)
  • Warme Zwiebelwickel
  • Kalter Quarkwickel hinter und unter das Ohr auflegen
  • Knoblauchzehe in Gaze einwickeln und in den Gehörgang legen
  • Physiologische Kochsalzlösung in Nase träufeln (Druckausgleich)
  • Inhalation mit Meersalzwasser (Druckausgleich)
  • Im Bett Oberkörper hoch lagern

Scheidenjucken

  • Tampons getränkt mit Bio-Naturjoghurt
  • Spülungen mit Molkosana (2 Teelöffel auf 1 dl Wasser)
  • Zucker und Weissmehlprodukte meiden

Schlafprobleme bei Erwachsenen

  • Regelmässige Schlafenszeiten einführen
  • Für genügend Bewegung tagsüber sorgen
  • Vermeiden Sie, einen Mittagsschlaf zu machen
  • Trinken Sie keinen Alkohol kurz vor dem Schlafen
  • Vermeiden Sie schweres und spätes Essen am Abend
  • Vermeiden Sie Kaffee, Coca Cola, Schwarz- oder Grüntee , vor allem am späten Nachmittag
  • Warme Honigmilch oder Orangenblütentee entspannt
  • Natürliche Präparate mit Hopfenzusätzen wirken schlaffördernd

              z. B. Dormeasan Tropfen von A. Vogel

  • Fussbad mit Lavendel, Baldrian oder Melisse
  • Entspannungsübungen: Meditation, Atemübungen, autogenes Training
  • Lesen Sie ein gutes Buch oder hören Sie entspannende Musik
  • Führen Sie ein Tagebuch oder Pendenzenbuch, um kreisende Gedanken niederzuschreiben

Schlafprobleme bei Kindern

Kaum ein Thema wird unter Eltern so ausgiebig und lebhaft diskutiert wie der Schlaf der lieben Kleinen. Die einen schlafen nicht ein, die anderen wachen mitten in der Nacht auf und wollen spielen und den dritten ist es nur im Bett der Eltern so richtig wohl.

 

Einen gesunden, glücklichen Schlaf brauchen nicht nur Kinder, sondern auch Eltern. Wenn die Mama nicht durchschlafen kann, ist sie oft angespannt und gereizt. Das spüren die Kinder und sie können nicht einschlafen oder erwachen häufig. Ein bekannter Teufelskreis. Eltern kleiner Kinder können davon oft ein Lied singen. Ein Patentrezept für guten Schlaf gibt es zwar leider nicht. Der ein oder andere Tipp könnte aber durchaus helfen, die Nachtstunden für die ganze Familie erholsamer werden zu lassen.

 

Ich habe hier ein paar möglich Gründe von Schlafproblemen aufgeführt:

 

  • Wir haben in der homöopathischen Praxis bei unseren Patienten gesehen, wie der psychische Zustand der Eltern auf den kindlichen Schlaf einwirken kann. Die innerliche Belastung der Eltern kann durch Stress bei der Arbeit, Kündigung, Umzug oder durch Streit mit dem Partner verursacht werden. Vor allem kleine Kinder bis drei Jahren reagieren sehr empfindlich auf den psychischen Zustand ihrer Bezugsperson. Dies gilt verstärkt, wenn sie noch gestillt werden.

 

Mein Tipp: Versuchen Sie immer ein angenehmes, entspanntes Klima zu schaffen. Schenken Sie ihrem Kind viel Liebe und Geborgenheit, damit es ohne Sorgen und Ängste in einem gesunden Umfeld aufwachsen kann.

 

 

  • Bei Kindern, die seit klein an immer schlecht schlafen, liegt der Ursprung oft in der miasmatischen Belastung der Eltern/Verwandtschaft. (Miasma: Ein Rucksack mit Krankheiten, die in der Familie vorkommen und uns möglicherweise auch krankmachen können. Vergleichbar mit genetisch vererbbaren Krankheiten, jedoch mehr auf der energetischen Ebene gesehen.)

 

Mein Tipp: In der klassischen Homöopathie haben wir die Möglichkeit, diese miasmatische Belastung zu beruhigen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann kann ich Ihnen das Buch «Reise einer Krankheit» von Dr. Mohinder Singh Jus oder «Klassische Homöopathie verstehen» von Urs Maurer und Heidi Grollmann sehr empfehlen.

 

  • Es kann aber auch sein, dass die Familienanamnese nicht so belastet ist und trotzdem schläft das Baby nachts sehr schlecht. Nach genauerer Befragung erfahren wir, dass die Schwangerschaft nicht erwünscht war. Vielleicht war die Schwangerschaft gewollt, aber noch nicht zum damaligen Zeitpunkt. Vielleicht wollte die Mutter natürlich gebären, aber es hat widererwarten nicht geklappt, was sie sehr enttäuscht hat. Vielleicht war es eine schwere Geburt mit Komplikationen. Dies alles kann Spuren bei Mutter und Kind hinterlassen und das spätere Schlafverhalten des Kindes beeinflussen.

 

Mein Tipp: Suchen Sie das Gespräch mit einem guten Homöopathen Ihrer Wahl. Dieser wird in einem ausführlichen Gespräch den Grund und allfällige Auslöser herauszufinden. Dabei erörtert er die Familiengeschichte, zeigt Ihnen Zusammenhänge auf und gibt konkrete Tipps, was Sie verändern können.

 

  • Das Kind ist krank, hat eine Erkältung, Mittelohrentzündung oder Bauchschmerzen. In dieser Zeit sind Babys und Kleinkinder oft viel empfindlicher und brauchen mehr Nähe.

Mein Tipp: Geben Sie Ihrem Kind diese Nähe, Aufmerksamkeit und ganz viel Liebe. Dieses Extra an Zugneigung wird Ihrem Kind helfen, schneller zu gesunden und es wird schneller wieder zu seinem gewohnten Schlafrhythmus zurückfinden. Und natürlich kennen wir in der klassischen Homöopathie viele hilfreiche Mittel, die bei akuten Erkrankungen bestens helfen.

 

  • Eine Impfung kann auch ein Auslöser sein. Nicht wenige Kinder reagieren mit Schlafproblemen. Ein Kind hat vor der Impfung gut geschlafen und eine Woche später entwickelt es Unruhe in der Nacht. Und nicht selten kann man nach einer Impfung eine auftretende Neurodermitis feststellen. Denn Impfungen enthalten nervenschädigende Zusatzstoffe, zum Beispiel Aluminium oder Quecksilber. Diese Stoffe reizen oder schädigen das Nervensystem. Sie haben nicht nur einen Einfluss auf das Immunsystem, sondern auch auf das Schlafverhalten des Kindes.

 

Mein Tipp: In unserer Praxis empfehlen wir keine Impfung. Wir raten Ihnen, Ihr Kind konstitutionell zu unterstützen. Die Entscheidung, ob man sein Kind impfen lassen will oder nicht, liegt bei den Eltern. Seien Sie sich bewusst, dass impfen keine Pflicht ist. Lassen Sie sich nicht von anderen beeinflussen oder von der Angst leiten, sondern machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis. Auch können wir Ihnen verschiedene Informationen zum Thema Impfen abgeben.

 

  • Kinder haben oft Angst vor Gespenster oder haben Albträume.

 

Mein Tipp: Ein Licht zum Schlafen löst selten das Problem. Ein schützendes Plüschtier oder ein Traumfänger können da eher helfen. Geben Sie ausserdem acht, dass Ihr Kind keine Filme und verängstigende Nachrichten anschaut. Lesen Sie eine Geschichte vor oder singen Sie ein Einschlaflied. Ein Einschlafritual schenkt Nähe und Geborgenheit und hilft dem Kind, sich auf den Nachtschlaf einzustimmen. Wiederkehrende Abläufe vermitteln Sicherheit und wirken beruhigend auf Kinder, da sie jeweils wissen, was als Nächstes kommt. Als Rituale eignen sich auch Kuschelmomente, ein Bad oder ein ruhiges Spiel.

 

  • Oder das Kind ist eifersüchtig auf sein jüngeres Geschwister, das die Nähe der Mutter geniesst und bei den Eltern im Bett oder im Elternzimmer bleiben darf. Oft geschieht es, dass das ältere Kind zu den Eltern ins Zimmer geht und sich in die Mitte des elterlichen Bettes legt. Oder es bleibt brav in seinem Zimmer und leidet still vor sich hin, so dass es dort nicht schlafen kann.

 

Mein Tipp: Viele Eltern sind der Meinung, ihr Kind müsse bereits vom ersten Tag an, im eigenen Bett und im eigenen Zimmer schlafen. Meine Erfahrung zeigt aber, dass es für das Wohl des Kindes besser ist, wenn Sie ihm erlauben, die erste Zeit im Elternschlafzimmer zu übernachten. Vielleicht stellen Sie sein Bettchen in das Elternschlafzimmer oder lassen es auf einer separaten Matratze neben sich schlafen. Und reden Sie mit ihrem Kind, sprechen Sie allfällige Probleme an, so dass sich Ihr Kind verstanden fühlt und nicht mit negativen Gedanken ins Bett geht.

 

  • Ein aktives Kind, mit einem starken Charakter kämpft mit den Eltern und macht immer das Gegenteil von dem was sie verlangen. Je mehr die Eltern sich wünschen, dass das Kind alleine in seinem Zimmer schläft, umso mehr weigert sich das Kind. Es kommt jede Nacht in das Zimmer der Eltern und will nicht alleine schlafen.

 

Mein Tipp: Sich an der frischen Luft richtig auszutoben sorgt für einen wohligen Erschöpfungszustand und lässt Kinder besser einschlafen. Achten Sie jedoch darauf, dass kurz vor dem Zubettgehen keine allzu wilden Aktivitäten mehr stattfinden. Im Weiteren rate ich Ihnen, Ihrem Kind kein Coca-Cola, Eistee und andere aufputschende Getränke zu geben, da diese ebenfalls das Schlafverhalten beeinträchtigen können. Bei einem sehr aktiven Kind reichen diese Massnahmen alleine nicht aus. Aber mit dem richtig gewählten homöopathischen Mittel können wir auch hier helfen.

 

  • Einige Kinder sind besonders empfindlich auf elektrische Strahlen oder Wasseradern.

 

Mein Tipp: Aus diesem Grund sollte das Bettchen möglichst weit weg von den Kabeln stehen. Das Verschieben des Schlafplatzes kann helfen, den Schlaf zu verbessern.

 

 

Und wie gehen wir in unserer homöopathischen Praxis mit diesen Problemen um?

 

In der homöopathischen Praxis versuchen wir durch ein ausführliches Gespräch die Ursache von den Schlafstörungen herauszufinden. Dabei legen wir unseren Fokus nicht nur auf das Kind, sondern auf das ganze Umfeld. Wir betrachten die Schlafprobleme immer ganzheitlich.

 

Mit dem richtig gewählten homöopathischen Mittel kann man das Kind konstitutionell stärken und unterstützend helfen, so dass sich das Schlafverhalten des Kindes normalisiert.

 

Schürfungen

  • Wunde unter fliessendem Wasser reinigen anschliessend Wunde mit verdünnter Calendula-Tinktur (15 Tropfen mit 50ml destilliertem oder abgekochtem Wasser) versorgen
  • Blutende Wunde ist die beste Tetanus-Prophylaxe
  • Bei nicht blutenden Wunden (Stichverletzung, Tierbiss), Wunde zum Bluten bringen. Es gibt homöopathische Arzneimittel, welche Tetanus vorbeugen
  • Calendula Salbe von Weleda
  • Pflaster oder Wundverband anlegen
  • Niemals Arnica Urtinktur auf offene Wunden bringen

Stirnhöhlen- / Nebenhöhlenkatarrh

  • Viel trinken, z.B. frischen Ingwertee
  • Inhalation mit Kräutern (z.B. Kamillen, Salbei oder Rosmarin)
  • Inhalation mit physiologischer Kochsalzlösung
  • Nasenspülung/Nasendusche mit lauwarmer Salzwasserlösung (Kochsalz- oder Meersalz).
  • Nasentropfen mit physiologischer Kochsalzlösung 
  • Leinsamenwickel 
  • Quarkwickel, wenn Kälte besser
  • Rotlicht
  • Milch- und Milchprodukte meiden
  • Luftbefeuchter
  • Meerrettichkur: 3 x täglich einen Teelöffel voll frisch geriebenem Meerrettich einnehmen

Verbrennungen / Sonnenbrand

Allgemeines:

 

Die Gefährlichkeit einer Verbrennung hängt von der Grösse der Wunde und vom Verbrennungsgrad ab. Oberflächliche Verbrennungen (z.B. leichter Sonnenbrand) heilen in der Regel gut.

 

Bei ausgedehnten Verbrennungen verliert der Körper Flüssigkeit und Mineralien, dies kann zu einem Schockzustand führen.

 

Bedrohliche Verbrennungen:

 

  • 5-10 % der Körperoberfläche ist betroffen (Kindern)

  • 15-20 % der Köperoberfläche ist betroffen (Erwachsene)

     

Faustregel:

 

  • Kopf und Arme nehmen je 9 % der Körperoberfläche ein

  • Ein Bein nimmt 18 % ein

  • Der gesamte Rumpf (Vorder- und Rückseite) 36 %

 

Schweregrade von Verbrennungen:

 

  • Grad 1:
    Mässiger Sonnenbrand, leichte Verbrennung oder Verbrühung ohne Hautzerstörung
    Symptome: Rötung, Schmerzen
    Kann selbst behandelt werden

 

  • Grad 2:
    Kleinflächige Verbrennung
    Symptome: Blasenbildung (nie öffnen weil eine Infektion begünstigt wird).
    Gehört in ärztliche Behandlung, sofern die Hautpartien grossflächig (mehr als eine Handfläche) geschädigt sind

 

  • Grad 3 und 4:
    Durch die Zerstörung von Nerven sind die Schmerzen am Anfang weit weniger intensiv als im Stadium 1 und Stadium 2.
    Symptome: Hautzerstörung und Verkohlung
    Aerztlicher Notfall!!!

 

1. Hilfe:

 

Wärme zuführen, am besten in Form von warmem Wasser

 

Sollte kein Wasser zur Verfügung stehen, gibt es noch folgende Möglichkeiten (kurz & vorsichtig!):

 

  • Betroffene Stelle kurz durch die Kerzenflamme ziehen

  • Betroffene Stelle kurz in die Nähe des Bügeleisens oder der Herdplatte halten

 

Der kurze Wärmereiz regt die Selbstheilungskräfte an. Der Schmerz nimmt ab, die Wahrscheinlichkeit einer Blasenbildung verringert sich.

 

  • Alkohol: Betroffene Stelle mit Alkohol (Schnaps, Brennsprit, usw.) übergiessen oder baden.

     

 

Der Schmerz verstärkt sich für einige Sekunden, danach tritt sofort eine Kühlung und Schmerzlinderung ein.

 

Achtung: Bei Kindern kaum durchführbar, aufgrund der starken Schmerzen während der Verstärkungsphase.

 

Anschliessend: Verbrennungswunde feucht halten!

 

  • Lauwarmes Wasser

  • Calendula-Tinktur:

    1 TL auf 1 Tasse warmes (abgekochtes) Wasser, Tupfer damit tränken, Wundverband machen, Verband immer wieder erneuern.

     

     

Behandlung der verschiedenen Verbrennungsgrade:

 

Leichte Verbrennung, Sonnenbrand, Verbrennung 1. und 2. Grad:  

 

  • Calendula Urtinktur: 15 Tropfen in 50ml destilliertes oder abgekochtes Wasser geben, Tupfer/Gaze damit tränken und auf Wunde legen; immer wieder erneuern

  • Omidaline Spray von Omida anwenden (enthält auch Calendula) à z.B. bei leichtem Sonnenbrand

  • Aloa Vera Saft einer frischen Pflanze auf die verbrannte Stelle träufeln

  • Essigsaure Tonerde auftragen

  • Bei starken Schmerzen Hypericum-Öl einstreichen

  • Salbenkompresse: Calendula-Salbe (z.B. Welda) auf eine sterile Kompresse geben

     

Verbrennung 3. & 4. Grad:  Sofort ärztliche Hilfe suchen!

 

  • 1. Hilfe wie oben beschrieben, sofort steril abdecken und Arzt aufsuchen

  • Mineralsalzhaltige Flüssigkeit zu trinken geben.

    z.B. Wasser-Fruchtsaft-Mischung mit 1 Prise Salz, Dr. Martins Cocosnuss Saft oder Isostar

     

Zur Heilungsförderung:

 

  • Calendula-Salbe (Weleda) oder Calendula Urtinktur-Lösung

  • Hypericum-Öl oder Hypericum-Tinktur

    1TL auf 1 Tasse warmes (abgekochtes) Wasser, betroffene Stelle damit betupfen, darin baden oder feuchter Verband zur Förderung der Gewebserneuerung machen

  • Energetikcreme (Cosmerba-Standard) oder Louis-Widmer Augencreme unterstützen eine schöne Narbenbildung

 

Zu beachten:

 

  • Viel trinken!!! (auch mineralsalzhaltige Getränke wie Fruchtsaft mit 1 Prise Salz, etc)

  • Bei Verbrennungen zweiten Grades entstehen oft Blasen; diese sollten nicht geöffnet werden

  • Meiden Sie kaltes Wasser/kalte Umschläge/Kältebeutel (Gemäss dem homöopathischen Grundgesetz „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“ empfehlen wir warmes Wasser!)

  • Alte Hausmittel wie Mehl, Puder, Öl, Butter, etc. nicht anwenden!

     

Behandlung in der klassischen Homöopathie

 

Es gibt verschiedenste homöopathische Arzneien, welche ausgezeichnet auf derartige Zustände passen, insbesondere wenn die Schocksituation (körperlich und seelisch) am Anfang behandelt werden muss.

 

Homöopathie nimmt innert Minuten den Schmerz, verhindert eine Blasenbildung, fördert die Wundheilung, verhindert Infektionen, heilt aber auch Gangrän, Sepsis und  überschiessende Reaktionen wie Keloide (Wulstnarben). Bei den Keloiden ist sogar noch Jahren eine Verbesserung zu erwarten.  

 

Verstauchungen / Prellungen

  • Kühlende Umschläge, Kompressen mit essigsaure Tonerde
  • Quarkwickel, Lehmwickel
  • Original Dr. Andres Wallwurz-Salbe
  • Bachblüten Rescue Creme
  • Hochlagerung des betroffenen Gliedes
  • Gelenk in den nächsten Tagen schonen, mit der Belastung langsam wieder beginnen
  • evtl. Stützbandage

Verstopfung

  • Genügend Flüssigkeitszufuhr, mindestens 2 Liter täglich trinken
  • ½ Liter lauwarmes Wasser morgens nüchtern trinken
  • Viel Bewegung, Entspannungsübungen, Bauchmassage
  • Vollwertkost statt Fast-Food
  • 2–3 Dörrpflaumen ohne Stein über Nacht in Wasser einlegen, morgens nüchtern essen, eventuell auch das Wasser trinken
  • Apfel- oder Pflaumenmus essen
  • Sauerkrautsaft trinken
  • Flohsamenschalen mit genügend Flüssigkeit einnehmen
  • 1–2 EL Leinsamen (über Nacht eingeweicht) mit viel Wasser einnehmen
  • Warme Bauchauflagen (so warm als möglich)
  • 1 Esslöffel rohen Rahm morgens nüchtern trinken
  • 1 Esslöffel Olivenöl mit etwas Zitronensaft mischen und einnehmen
  • LC1 Yogurt
  • Glyzerin-Zäpfli
  • ev. Darmeinlauf machen

Wechseljahrbeschwerden

  • Bleiben Sie aktiv und dies möglichst an der frischen Luft
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund. Genügend Vitamine, pflanzliche Eiweiss und Kalzium sind wichtig. Gut sind z.B. grünes Gemüse, Vollkornprodukte, Sesam, Hülsen- und Trockenfrüchte
  • Vermeiden Sie Nikotin, Kaffee, Alkohol und Schwarztee
  • Trinken Sie stattdessen viel reines Wasser
  • Gegen starkes Schwitzen hilft über den Tag verteilt 3 Tassen Salbei-Tee zu trinken
  • Tragen Sie Kleider nach dem Zwiebel-Prinzip
  • Tragen Sie weite lockere Kleidung, am besten aus Baumwolle oder anderen natürlichen Stoffen, wie Seide oder Leinen

Würmer

  • Papaya-Kautabletten einnehmen oder eine frische Papaya essen, inkl. ein paar Papayakerne
  • täglich 1 zerdrückte Knoblauchzehe mit 1/2 Glas Milch verrühren und trinken
  • täglich 1 Glas frisch gepressten Karottensaft trinken
  • Allgemein gut auf Hygiene achten
  • Hände gründlich waschen
  • Fingernägel kurz schneiden

 

 

Zahnen

  • Kühlen Sie den Kiefer des Babys mit einem in Wasser gekühlten Leinentuch
  • Geben Sie dem zahnenden Baby einen kalten Beissring (am besten aus dem Kühlschrank) zum Kauen
  • Auch eine Brotrinde ist ideal
  • Das Kauen auf einer Veilchenwurzel kann ebenfalls lindernd sein
  • Verwenden Sie Osa Pflanzen-Zahngel (grüne Packung)
  • Odinhelpcream wirkt  beruhigend und lindernd (bei uns erhältlich)